Blogs

Heim / Blogs / Quadratische Stahlrohre: Standardabmessungen, Materialqualitäten und Verarbeitungstechnologien

Quadratische Stahlrohre: Standardabmessungen, Materialqualitäten und Verarbeitungstechnologien

Aufrufe: 84514     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 31.07.2026 Herkunft: Website

Erkundigen

Facebook-Sharing-Button
Twitter-Sharing-Button
Schaltfläche „Leitungsfreigabe“.
Wechat-Sharing-Button
LinkedIn-Sharing-Button
Pinterest-Sharing-Button
WhatsApp-Sharing-Button
Teilen Sie diese Schaltfläche zum Teilen

Einleitung: Die Vielseitigkeit quadratischer Hohlprofile

Quadratische Stahlrohre, auch Square Hollow Sections (SHS) genannt, gehören zu den vielseitigsten Strukturprofilen in der modernen Metallverarbeitung. Diese Profile zeichnen sich durch ihren gleichschenkligen Hohlquerschnitt aus und vereinen ein hohes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht mit klarer Ästhetik und einfacher Verbindung. Ihre geschlossene Querschnittsgeometrie sorgt für eine außergewöhnliche Torsionssteifigkeit – deutlich überlegen gegenüber offenen Profilen wie I-Trägern oder Kanälen – und macht sie ideal für Anwendungen, bei denen Widerstand gegen Verdrehkräfte erforderlich ist. Die flachen, parallelen Oberflächen vereinfachen das Schweißen, Verschrauben und die Montage von Halterungen, Platten und anderen Komponenten und machen quadratische Stahlrohre zu einem bevorzugten Material im Baugewerbe, im Maschinenbau, im Transportwesen und in der Landwirtschaft.

Standardabmessungsbereiche und globale Spezifikationen

Quadratische Stahlrohre werden in einer breiten Palette von Größen hergestellt, um unterschiedlichen strukturellen und mechanischen Anforderungen gerecht zu werden. Bei metrischen Systemen liegen die typischen Außenabmessungen zwischen 10 mm × 10 mm und 400 mm × 400 mm, wobei die Wandstärken im Allgemeinen zwischen 0,5 mm und 20 mm liegen. Für leichte Anwendungen wie Möbel oder Zierkonstruktionen werden typischerweise kleinere Abschnitte (13 mm–50 mm) mit dünneren Wänden (0,5 mm–3 mm) spezifiziert. Mittlere Profile (50 mm–150 mm) mit Wandstärken von 3 mm–8 mm dienen als Arbeitspferd für allgemeine Strukturrahmen, Maschinensockel und Stützsäulen. Große Abschnitte über 150 mm, häufig mit Wandstärken von bis zu 12 mm oder mehr, werden in Anwendungen mit hoher Belastung eingesetzt. Standardlängen werden üblicherweise als 6 Meter, 12 Meter oder kundenspezifische Längen geliefert.

ASTM A500: Der amerikanische Standard für Strukturrohre

Die in Nordamerika am häufigsten verwendete Spezifikation für Vierkantstahlrohre ist ASTM A500, die kaltgeformte, geschweißte und nahtlose Strukturrohre aus Kohlenstoffstahl für geschweißte, genietete oder verschraubte Konstruktionen von Brücken und Gebäuden umfasst. Gemäß ASTM A500 ist Klasse C das vorherrschende Material und bietet eine Mindeststreckgrenze von 50 ksi (345 MPa) und eine Zugfestigkeit von 62 ksi (427 MPa). Der Standard umfasst Rohre mit einem maximalen Gesamtumfang von 88 Zoll, was bedeutet, dass die maximale quadratische HSS-Größe 22 Zoll × 22 Zoll beträgt, mit Wandstärken bis zu 1 Zoll nominal. Beispielsweise wird eine typische quadratische HSS-Bezeichnung gemäß ASTM A500 als HSS50x50x3 ausgedrückt, was 50 mm × 50 mm Außenabmessungen mit einer Wandstärke von 3 mm angibt. Gängige Zollgrößen reichen von 1/2″ × 1/2″ mit 0,063″ Wandstärke bis zu 8″ × 8″ mit 0,250″ (1/4″) Wandstärke.

EN 10210 und EN 10219: Europäische Normen für warm- und kaltgeformte Profile

In Europa unterliegen quadratische Hohlprofile zwei Hauptnormen: EN 10210 für warmgefertigte Hohlprofile für den Stahlbau und EN 10219 für kaltgeformte, geschweißte Hohlprofile für den Stahlbau. EN 10219 deckt kaltgeformte, geschweißte runde, quadratische und rechteckige Konstruktionshohlprofile ab, die in Wandstärken bis zu 40 mm hergestellt werden, wobei quadratische Profile bis zu Außenabmessungen von 500 mm × 500 mm erhältlich sind. Typische quadratische Querschnitte gemäß EN 10219 reichen von 20 mm × 20 mm mit einer Wandstärke von 2,0 mm bis zu 300 mm × 300 mm mit einer Wandstärke von bis zu 12,5 mm oder mehr. Die Norm legt Maßtoleranzen, Querschnittseigenschaften und Kennzeichnungsanforderungen mit Standardlängen von 6, 8 und 12 Metern fest. Auch Eckradien sind angegeben: Bei einem Abschnitt von 20 mm × 20 mm × 2,0 mm beträgt der Außeneckenradius 4 mm bei einem Inneneckenradius von 2 mm.

JIS G3466 und andere internationale Standards

Der japanische Industriestandard JIS G3466 legt Anforderungen für quadratische und rechteckige Rohre aus Kohlenstoffstahl fest, die im Tiefbau, in der Architektur und anderen Bauwerken verwendet werden. Maßtoleranzen gemäß JIS G3466 erfordern, dass die Toleranz bei Seitenlängen unter 100 mm ±1,5 mm beträgt; Bei Seitenlängen über 100 mm beträgt die Toleranz ±1,5 %. Die Wandstärketoleranzen betragen ±10 % und die Gewichtstoleranzen ±10 %. Die chinesische Norm GB/T 6728 deckt kaltgeformte Stahlhohlprofile ab, typischerweise im Größenbereich von 20 mm × 20 mm bis 600 mm × 600 mm, mit gängigen Materialqualitäten wie Q235B und Q345B. Zu den gängigen Materialqualitäten dieser Standards gehören ASTM A500 Grade B und C, S235JR, S355J0H, Q235B und Q345B.

Der Herstellungsprozess von Vierkantrohren: Von der Spule bis zum fertigen Profil

Die Produktion von Vierkantstahlrohren folgt einem systematischen Fertigungsablauf, der flache Stahlspulen in Präzisionshohlprofile umwandelt. Der Prozess beginnt mit der Vorbereitung des Rohmaterials, bei dem Stahlband – typischerweise warmgewalzte oder kaltgewalzte Coils der Qualitäten Q195, Q235 oder Q345 – auf Oberflächenfehler untersucht und gereinigt wird, um Rost, Öl oder andere Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend wird das Coil abgewickelt und durch eine Richtmaschine geführt, um das Band zu glätten und innere Spannungen abzubauen. Beim Kantenbeschneiden wird das Stahlband auf die erforderliche Breite für die Vierkantrohrproduktion zugeschnitten.

In der Umformphase kommt ein progressiver Rollformprozess zum Einsatz: Das Umformwerk biegt das Band nach und nach zu einem runden Rohr, das dann durch ein Maßwalzwerk oder eine quadratische Umformeinheit geleitet wird, die das runde Rohr in einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt umwandelt. Anschließend wird die Naht durch elektrisches Hochfrequenz-Widerstandsschweißen (ERW) verschmolzen, gefolgt von der Entfernung innerer und äußerer Schweißgrate mit Schälwerkzeugen. Anschließend durchläuft das Rohr mehrere Kalibrierwalzen, um seine endgültigen Abmessungen festzulegen und nach Bedarf scharfe Ecken zu formen. Optional kann eine Online-Wärmebehandlung, wie z. B. Glühen, auf die Schweißnaht angewendet werden, um deren Qualität und allgemeine mechanische Leistung zu verbessern. Anschließend schneidet eine fliegende Säge oder ein Festlängenschneider das Endlosrohr auf die gewünschte Länge. Abschließend werden die geschnittenen Rohre begradigt, um Biegungen oder Verdrehungen zu vermeiden, und es kann ein Schleifen oder Anfasen der Endflächen durchgeführt werden. Die Qualitätsprüfung umfasst Sichtprüfungen, Maßprüfungen und Schweißnahtprüfungen mittels Ultraschall- oder Röntgenprüfung, gefolgt von einer Rostschutzbehandlung (z. B. Ölen) und der Bündelung für Lagerung oder Versand.

Sekundärbearbeitung: Schneiden, Biegen und Schweißen

Über die Primärproduktion hinaus werden Vierkantrohre verschiedenen Sekundärverarbeitungsvorgängen unterzogen, um spezifische Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Das Schneiden kann durch Sägen für allgemeines Längenschneiden, Laserschneiden für hochpräzise und komplexe Profile oder Plasmaschneiden für mitteldicke Rohre erfolgen. Beim Laserschneiden von Rohren wird ein Hochleistungs-Faserlaserstrahl verwendet, um Rohrmaterial lokal zu schmelzen oder zu verdampfen. Dies ermöglicht eine berührungslose Bearbeitung mit hoher Energiedichte und hervorragender Kantenqualität. Durch Biegen werden gerade Rohre zu gebogenen Bauteilen für Rahmen, Handläufe und Architekturelemente. CNC-Rohrbieger verwenden Dorne und Wischermatrizen, um Vierkantrohre in glatte Radien zu formen, ohne dass die Wände einstürzen. Beim Schweißen werden einzelne Rohrkomponenten mithilfe von Metall-Schutzgasschweißen (MIG) oder Wolfram-Schutzgasschweißen (WIG) zu größeren Strukturen zusammengefügt. Dabei ist eine ordnungsgemäße Verbindungsvorbereitung und Montage für die Schweißqualität von entscheidender Bedeutung. Zur weiteren Nachbearbeitung gehören Stanzen, Schlitzen, Bohren und Oberflächenveredelung wie Verzinken, Lackieren oder Pulverbeschichten.

Quicklinks

Produktkategorie

Kontaktieren Sie uns

Hinzufügen: No.8 Jingguan Road, Yixingfu Town, Beichen District, Tianjin China
Tel: +8622 8725 9592 / +8622 8659 9969
Mobil: +86- 13512028034
Fax: +8622 8725 9592
Wechat/Whatsapp: +86- 13512028034
Skype: saisai04088
Copyright © 2024 EMERSONMETAL. Unterstützt von Leadong.com. Sitemap   津ICP备2024020936号-1